Auslandspraktikum von IdA: wie finden

Es gibt Schicksale und Lebensläufe, da möchte man verzweifeln, wenn man sie sieht oder liest. Auf den ersten Blick wird klar, dass die betreffende Person wohl zur Arbeitslosigkeit verdammt ist, wenn nicht ein “Wunder” geschieht.

Wer heute die Schule oder seine Lehre abbricht – warum auch immer – wird es im künftigen Leben sehr schwer haben, beruflich Fuß zu fassen. Eine jahrelange Arbeitslosigkeit ist vorprogrammiert. Eine Chance, dieser Negativspirale zu entrinnen sind Auslandspraktika des Bundesarbeitsministeriums.

Auslandspraktikum mit Hilfe von IdA des Bundesarbeitsministeriums

Das Bundesarbeitsministerium hat das Programm “IdA” ins Leben gerufen. IdA steht für Integration durch Austausch. Über ein gefördertes Praktikum in einem europäischen Land soll den betroffenen – meist – Jugendlichen  das nötige Selbstbewusstsein vermittelt und der Lebenslauf optimiert werden.

Ein Auslandspraktikum über IdA kann mehrere Wochen, aber auch einige Monate dauern. Alleinerziehende können hier sogar ihre Kinder mitbringen, deren Betreuung vor Ort finanziert wird.

Wer erhält die Möglichkeit über IdA zu einem Auslandspraktikum

Entweder werden Personen direkt durch das Jobcenter vorgeschlagen, aber sie können auch selbst die Initiative ergreifen und sich an die Projektträger ihres Bundeslandes wenden. Das Ziel der Auslandspraktika ist ganz klar, den Einstieg oder Wiedereinstieg ins Berufsleben und den Arbeitsmarkt zu erleichtern.

Das Progamm IdA läuft bereits seit 2008 und ist zunächst befristet bis 2015.

In welchen Ländern können Jugendliche ein Auslandspraktikum machen

Partnerschaften und Projekte, wo ein Auslandspraktikum möglich ist, gibt es mit nahezu jedem europäischen Land

  • Italien 17
  • Österreich 16
  • Niederlande 15
  • Polen 14
  • Spanien 12
  • Frankreich 10
  • je 8 Partnerschaften in Tschechische Republik, Türkei und England
  • je 5 Partnerschaften in Dänemark, Griechenland und Ungarn
  • je 4 Partnerschaften in Finnland, Irland und Malta
  • Belgien 3
  • je 2 Partnerschaften in Litauen und Portugal
  • je 1 Partnerschaft in Luxemburg, Rumänien, Schweiz und Slowenien

Einzelheiten können Sie auf der Internetseite des Bundesarbeitsministeriums nachlesen.

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