Grand Resum | Die Arbeitswelt






         Gewerbe, Unternehmen und Arbeitnehmer

12. Januar 2012

Gründerzuschuss für Arbeitslose 2012: was hat sich geändert

Filed under: Auf eigenen Beinen — Franzi @ 12:47
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Immer zum Jahresbeginn ändern sich die verschiedensten Gesetze in allen Bereichen. Die Steuern gehen rauf, die Steuern gehen runter. Zuschüsse werden gekürzt oder angehoben. Auch der Gründungszuschuss für Arbeitslose, die sich selbständig machen wollen, wurde geändert.

Arbeitslose Menschen, die sich mit einer Selbständigkeit eine bessere Zukunft erhoffen, können sich mit Hilfe eines Gründungszuschusses selbständig machen. Allerdings gab es zum 1.1.2012 hierzu eine Änderung. (more…)

13. November 2011

Tastaturschreiben| 10 Finger | Computerprogramm

Filed under: Auf eigenen Beinen,Lohnbekommer — Franzi @ 12:34
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Wichtiger als je zuvor ist das Beherrschen der Computertastatur mit 10 Fingern. Früher war dies in erster Linie wichtig für die sogenannten Sekretärinnen. Diese mussten schnell und fehlerfrei tippen können.

In der heutigen Zeit stehen nicht nur am Arbeitsplatz von Sekretärinnen PCs, sondern an fast jedem anderen Büro-Arbeitsplatz. Deshalb kann es schon bei der Bewerbung zu Pluspunkten führen, wenn auch ein Buchhalter oder sonstiger Sachbearbeiter angeben kann, dass er das Tastaturschreiben mit 10 Fingern beherrscht.

Kinder sollten möglichst früh mit 10 Fingern tippen

Eltern sollten ihre Kinder deshalb so früh wie möglich dazu anhalten, sich die richtige Fingerhaltung am PC anzugewöhnen und gar nicht erst mit dem “Zwei-Finger-Suchsystem” zu beginnen. (more…)

5. November 2011

Messe für Schüler “Startschuss Abi” in Stuttgart 2011

Filed under: Auf eigenen Beinen,Lohnbekommer — Franzi @ 12:26
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Unter dem Motto “Klasse statt Masse” findet in wenigen Tagen in Stuttgart die Schülermesse “Startschuss Abi” statt. Wer dort teilnehmen möchte, muss sich anmelden, da nur eine bestimmte Anzahl an Schülern Zutritt erhalten kann. Es soll keine Massenabfertigung und keine Warteschlangen geben.

Die Messe “Startschuss Abi” tourt durch einige Großstädte und macht im November Station in Stuttgart und Gelsenkirchen. Angesprochen sind Schüler der Oberstufe, die sich für ein Studium oder Ausbildungsprogramme interessieren und sich informieren wollen. (more…)

20. Oktober 2011

Jobmesse in Kiel 2011

Filed under: Auf eigenen Beinen,Lohnbekommer,Lohnzahler — Franzi @ 12:07
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Jobmessen werden deutschlandweit veranstaltet und bilden sehr oft den Grundstein für das künftige Berufsleben eines jungen Besuchers. Angesprochen werden hier vor allem Schüler, um bei der Berufsfindung zu helfen. Aber auch Studenten, die noch auf der Suche nach ihrem Studienfach sind, werden bestens auf der Jobmesse beraten.

Die Jobmesse in Kiel ist eine von mehreren regionalen Messen, die deutschlandweit das ganze Jahr über stattfinden. Die Jobmesse soll vor allem Schülern dabei behilflich sein, sich beruflich erst einmal zu orientieren. Aber auch Studenten und allgemein Interessierte werden durch das Angebot angesprochen. (more…)

6. Oktober 2011

KfW: Selbständigkeit | Bankenhaftung | Gründerkredit

Filed under: Auf eigenen Beinen — Franzi @ 12:02
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Viele gute Ideen schlummern in vielen kreativen Menschen, doch leider scheitert es meist an der Verwirklichung der Ideen wegen fehlender finanzieller Mittel. Noch öfter scheitert es allerdings daran, dass die entsprechenden Personen gar nicht erst versuchen, an finanzielle Mittel heranzukommen.

Wer sich mit einer Idee selbständig machen möchte, braucht Mut und vor allem Geld. Hier kommt immer wieder die KfW ins Spiel. Die “Kreditanstalt für Wiederaufbau” fördert viele Existenzgründer. Sie wurde nach dem Zweiten Weltkrieg deshalb gegründet, damit der Wiederaufbau der Wirtschaft in Deutschland finanziert werden konnte.

Wie kann eine KfW Förderung aussehen

Angenommen, jemand braucht 18.000 Euro für die Gründung einer Selbständigkeit. In diesem Fall kommt das KfW Gründerkredit-Startgeld in Frage. Hiermit kann man bis zu 100.000 Euro finanzieren. Außerdem können 30.000 Euro für (more…)

11. September 2011

IT Job Board

Filed under: Auf eigenen Beinen,Lohnbekommer,Lohnzahler — Franzi @ 12:25
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Das IT Job Board hilft und vermittelt seit 2002 Fachpersonal. Unternehmer finden Bewerber und umgekehrt. Der Schwerpunkt liegt auf IT und IKT Stellen. Die Seite ist sehr gut und übersichtlich aufgebaut.

Was bedeutet IT oder IKT

  • IT = Informationetechnologie
  • IKT = Informations- und Kommunikationstechnologie

Studenten bzw. fertig ausgebildete IT- oder IKT-Experten finden auf dem IT Job Board eine Menge Möglichkeiten, einen guten Job zu finden. Die Seite ist sehr einfach und übersichtlich aufgebaut, ohne jeden Schnickschnack. (more…)

21. April 2011

Steuerhilfe für Selbstständige

Filed under: Auf eigenen Beinen,Lohnzahler — Franzi @ 10:01
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Existenzgründer haben viele offene Fragen. Manche davon, weiß ich aus Erfahrung, scheint dümmer als sie wirklich ist. Immerhin bietet das Internet Ihnen heute die Möglichkeit, auch Fragen, bei denen man sich lächerlich fühlen mag, nachzugehen. Hier die Antwort auf die Frage nach den Steuerhilfen für Selbstständige. Und vorweg eine wichtige Antwort: Die Einkommen- und Lohnsteuerhilfevereine sind nicht für Selbstständige da.

Steuerhilfeverein für Selbstständige?

Die Lohn- und auch die Lohn- und Einkommensteuerhilfe haben eine rechtliche Begrenzung, die sie bei ihrer Beratungsfunktion einhalten müssen. Danach richtet sich ihr Angebot nur an Menschen mit einem Arbeitgeber (ok, auch bei zweien…), aber nicht an Unternehmer oder Freiberufler. Selbstständigkeit braucht aber ebenso und oftmals sogar noch dringender Hilfe bei der Steuer. Es drohen sonst horrende Nachzahlungen bei einer Buchprüfung. Und die finden nicht so selten statt, wie man annehmen mag.
Die Honorarunterschiede für eine Steuerhilfe durch den Steuerberater sind teilweise riesig. Im Normalfall richtet sich der Steuerberater aber nach der Gebührenverodnung für Steuerberater StBGebV. Beratungen, Abschlüsse, Buchführung u.a.. sind da mit festen Werten angegeben.

Gebühren und Kosten für die Steuerberatung

Die Kosten der Steuerhilfe bzw. die Gebühren des Steuerberaters richten sich nach dem Gegenstandswert. Bei Selbstständigkeit ist die Grundlage meistens die Summe der Einnahmen in der Einnahmen-Überschuss-Rechnung, bei einem bilanzpflichtigen Selbstständigen der Mittelwert aus Bilanzsumme und Umsatz. Diese Grundlage wird nun je nach Aufgabe und Schwierigkeitsgrad mit einem Faktor multipliziert. Ein Beispiel: Die Gebühr beträgt für die Berichtigung einer Erklärung 2/10 bis 10/10 der Grundlage. Der Steuerberater verlangt für einen Antrag auf Stundung 2/10 bis 8/10 und einen Antrag auf Anpassung der Vorauszahlungen 2/10 bis 8/10 der genannten Grundlage. So kommt im Zweifelsfall leicht mal etwas für die Steuerhilfe zusammen.

Steuererklärung mit Steuerberater: Hilfe für Selbstständige im Steuerdschungel

Für die Anfertigunger der Einkommenssteuer nimmt der Steuerberater im Schnitt  1/10 bis 6/10 des Gegenstandswerts, also der Summe der positiven Einkünfte,die  jedoch mit mindestens 6 000 Euro angenommen werden. Die Werte der Gebührenordnung für Steuerhilfen können jedoch unter- wie auch überschritten werden, wenn man sich auf eine anderslautende Zusammenkunft einigt. Richtig viele Infos und eine Auflistung der Gebührenfaktoren finden sich beispielsweise hier. Wer die Steuerhilfe insgesamt etwas billiger haben mag, kann monatlich oder vierteljährlich eine Buchhaltung engagieren und die aufbereiteten Werte selbst bei der Umsatzsteuervoranmeldung angeben. Die Jahressteuererklärung sollte dann aber besser dem Fachmann überlassen werden, damit es nicht womöglich nach Jahren der Fehlerhaftigkeit zu existenzbedrohlichen Nachzahlungen kommt.

P.s.: Es lässt sich auch per Zeit abrechnen! Der Stundensatz für den Steuerberater variiert zwischen 19  und 46 Euro je angefangener halber Stunde.  Auslagen wie Porto, Telefon und Papier dürfen zusätzlich in Rechnung gestellt werden.

19. April 2011

Unternehmensliquidität: Orientieren Sie sich am Markt

Filed under: Auf eigenen Beinen,Lohnzahler — Franzi @ 10:00

Größere Unternehmen haben es längst begriffen, aber die Kleinunternehmer ignorieren das Kapital, das in ihrem Unternehmen steckt, oftmals. Wegen der meist leicht klammen Geschäftslage und nur mangelhafter Rücklagen ist ihnen der direkte Gewinn bzw. Umsatz häufig wichtiger. Dabei fördert ein aktives Working-Capital-Management die Rentabilität Ihres Unternehmens! Wenn Sie ihr Working Capital anhand der Marktlage einschätzen lernen, stehen Sie nicht nur bei dem nächsten Termin mit Ihrer Kreditbank besser da. Es gibt auch Stabilität, seine Grenzen und seinen Standort zu kennen.

Working Capital in Zahlen – woher?

Leider liegen in Deutschland kaum zugängliche, öffentliche Untersuchungen zu wichtigen Kennzahlen des Working Capitals der verschiedenen Branchen vor. Der Bereich der Unternehmensliquidität wird einzig von großen Beraterunternehmen privat betrieben, die damit ihren Kunden wichtige Anhaltspunkte liefern können. Ein Eindruck, wo Sie mit Ihrem Unternehmen mit Blick auf ihre Finanzen stehen, lässt sich von den großen Unternehmensberatern erfragen. Wichtig ist diese Einschätzung unter anderem vor einem Kreditgespräch mit der Bank.

Das Working Capital einzelner Branchen

Zwischen den einzelnen Branchen bestehen große Unterschiede in der wichtigsten Kennzahl des Working Capital: der Kapitalbindungsdauer in Tagen. Die höchste Bindungsdauer ihres Working Capitals müssen die Unternehmen der Bekleidungshersteller mit 86 Tagen in Kauf nehmen. Das Working Capital der Maschinenbauer ist 79 Tage lang gebunden. Papierproduzenten verfügen über überraschend kurze 43 Tage Kapitalbindung und die Nahrungsmittelhersteller haben schon nach 26 Tagen freies Working Capital wieder. Aber auch innerhalb der Branchen gibt es Unternehmen mit hoher und solche mit niedriger Kapitalbindungsdauer.

Working Capital: Woher kommen die Unterschiede?

Ausschlaggebend sind immer mehrer Faktoren. Bei der Nahrungsmittelindustrie ist ganz klar die Verderblichkeit ausschlaggebend für einen schnellen Verbrauch der Waren. Es wird nicht lange gelagert und sofort verbraucht. Aber auch die Zahlungsmoral der Abnehmer spielt eine Rolle: Beim Verkauf an Großunternehmen muss meist mit ausgehandelten, längeren Zahlungsfristen gerechnet werden. Dagegen ist der Anteil verspäteter Zahlungen seit einigen Jahren rückläufig. 2007 waren noch etwa 40% der Zahlungen verspätet, heute weniger als 2%. Das liegt an der verbesserten wirtschaftlichen Lage, ist aber auch einem professionelleren Forderungsmanagement zuzurechnen.

Working Capital kleiner und mittelständischer Unternehmen

Unternehmen mit mehr als 200 Mio. € Jahresumsatz haben das Working Capital heutzutage üblicherweise auf dem Schirm. Oft wird ihr Working Capital durch eine eigens in Verantwortung gesetzte Abteilung beobachtet und professionell optimiert. Mittelständler dagegen orientieren sich häufig noch allein an Umsatz- und Wachstumskennzahlen. Dabei können auch sie über eine einfache Sichtung ihrer Zahlen einen Überblick über die wichtigen Kennzahlen zur Optimierung des Working Capitals gewinnen. Diese sind unter anderem:

  • DIO (Days Inventory Outstanding, also Kapitalbindung durch den Produktionsprozess),
  • DPO (Days Payable Outstanding bzw. Zahlungen an die Lieferanten) und
  • DSO (Days Sales Outstanding oder Einnahmen und Zahlungsfristen für Kunden).

Zur Orientierung lohnt es allemal, Vergleichszahlen über eine Unternehmensberatung einzuholen (eine Auflistung unter Angabe bestimmter Kriterien bietet der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater hier).

 

31. März 2011

Working Capital erkennen und berechnen

Filed under: Auf eigenen Beinen,Lohnzahler — Franzi @ 10:57
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Zur Übersicht über Ihre geschäftsinterne Liquidität können Sie Ihr sogenanntes Working Capital ermitteln. Als Working Capital wird üblicherweise das Kapital bezeichnet, das nur kurzfristig gebunden ist und so für sie “arbeitet”. Mit wenigen Mitteln und auch mit einem begrenzten Betriebswirtschaftlichen Hintergrund können das Working Capital sowie einige mögliche Stellhebel zu seiner Optimierung dargestellt werden. Lernen Sie Ihr Geschäft besser kennen und verflüssigen Sie zusätzliche Mittel.

Working Capital im Geschäftshaushalt erkennen

Ihr Working Capital können Sie aus Ihrer Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ermitteln. Das Working Capital wird manchmal auch “Nettoumlaufvermögen” oder “Betriebsvermögen” genannt. Diese Begriffe sind vielleicht etwas eindeutiger, wenn auch nicht immer vollständig zutreffend. Das Umlaufvermögen befindet sich, wie der Name schon sagt, im Umlauf und hat nur eine kurze Verweilsdauer im Haushalt Ihres Unternehmens.Im Gegensatz zum Anlagevermögen ist es nicht dauerhaft (d.h. länger als ein Jahr) im Geschäftsbetrieb gebunden. Ihr Umlaufvermögen ist teilweise sicherlich mit kurzfristigem Fremdkapital oder durch Lieferantenkredite finanziert. Bestenfalls wird es nicht von langfristigen Kapitalgebern aufgebracht: Wenn Sie in der Position sein sollten, dass Sie ihre kurzfristigen Forderungen aus teuren Krediten leisten müssen, sollten Sie schnellstmöglich Ihre Finanzen auf Vordermann bringen!

Working Capital auf der Aktiv- und der Passivseite zu finden: Aktives Kapital

Auf der Aktivseite Ihrer Bilanz finden Sie den Working Capital-Anteil Ihrer Finanzen unter„Vorräte“, „Kassenbestand”, “Bankguthaben“, „Wertpapiere“. Unter Vorräten verstehen sich sämtliche Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, ob unbearbeitet, im Fertigungsprozess oder vor der Versand- oder Verkausstufe befindlich. Als unfertige Erzeugnisse haben die Rohstoffe nämlich auch schon Kosten verursacht, die Sie mit Ihrem Working Capital begleichen. Auch Anzahlungen an Zulieferer gelten als aktiv bilanziertes Working Capital. Offene Forderungen gegenüber Ihren Kunden zählen zu den„Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände“.

Working Capital auf der Aktiv- und der Passivseite zu finden: Passives Kapital

Unter den passiven Bilanzpositionen beinhalten sämtliche Verbindlichkeiten, also aus Lieferungen und Leistungen, gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Ihr Working Capital. Sie stellen also Fremdkapital dar bzw. Schulden, die innerhalb einer kurzen Spanne getilgt werden müssen. Darunter fallen Kredite (Kontokorrent, aber auch Darlehenstilgungen unter einem Jahr Laufzeit), Zinsen und Hypotheken, Steuerrückstellungenund andere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Dieses Kapital beherrschen Sie nur passiv, weshalb es den Passiv-Anteil ihres Working Capitals ausmacht.

Berechnung Ihres Working Capital

Das Working Capital kann ganz allgemein als die Differenz zwischen Umlaufvermögen und kurzfristigen Verbindlichkeiten berechnet werden. In einer verbesserten Rechnung hat sich das Net Working Capital durchgesetzt, das etwas detaillierter nur Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistung ins Working Capital mit aufnimmt und beispielsweise kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausschließt. Dabei werden zu den Forderungen aus Lieferung und Leistung die Vorräte sowie Kassenbestände, Bankguthaben und Wertpapiere hinzugerechnet. Das Net Working Capital Ihrer Firma oder Unternehmung, auch Nettofinanzumlaufvermögen genannt, ergibt sich dann als Differenz von Finanzumlaufvermögen, also den eben genannten Forderungen und liquiden Mitteln, und dem kurzfristigen Fremdkapital in Form von Verbindlichkeiten.

Negatives Working Capital?

Ein negatives Working Capital kann aufzeigen, dass Sie einen Teil Ihres langfristigen Anlagevermögens mit kurzfristigen Mitteln finanziert haben. Dies verstößt gegen die goldene Bilanzregel (Infos) zur Stabilität des Unternehmensetats! Demnach sollen kurzfristige Verbindlichkeiten mit kurzfristigen Mitteln und langfristige Verbindlichkeiten mit langfristig zur Verfügung stehenden Mitteln gegenfinanziert sein sollten, um das Unternehmen stabil zu halten.

21. März 2011

Steuerprogramme für die Kleinen: Gratis?

Filed under: Auf eigenen Beinen,Lohnzahler — Franzi @ 11:19
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Steuerprogramme können ganz schön ins Geld gehen. Wer als Selbstständiger seine Steuer selbst macht, braucht ein unkompliziertes Programm, das in den regelmäßig notwendigen Updates nicht die Welt kostet, sonst könnte man sich auch den Steuerberater das ganze Jahr über ins Haus holen.  Steuerprogramme gibt es sogar ganz kostenlos für die Kleinen. Taugt die Steuer-Freeware was?

Steuer-Programme auf dem Markt

Im Normalfall kostet Steuersoftware um die 40,- und jedes Update 30,- Euro. Ab und an gibt es eine abgespeckte Version für 15,- Euros, aber gerade denen fehlt es an der für Selbstständige oft wichtigen Einnahmen-Überschuss-Rechnung-Möglichkeit (EÜR). Wer bei seiner Steuer also tatsächlich und von vornherein  also sparen will, weil er womöglich einige Steuerbelege verloren hat und kaum genug für den Steuerhilfeverein zum Jahresabschluss heraus bekommt, der greife zur Freeware! Tatsächlich ist neben Bilanzierungs-Freeware für die Buchhaltung auch Steuer-Freeware zu finden, die gar nicht so schlecht ist.

Steuerprogramme als Freeware

Den Testsieger vom Focus Vergleich, das WISO-Steuersparbuch, gibt es als kostenlose Demoversion, dem aber die Übertragung zu ELSTER-Formular fehlt sowie einige andere wichtige Funktionen. Wie man die unvollständige Version dann testen können soll, bleibt mir ein Rätsel, dafür darf man aber mit den Resten hantieren, so lange man will. GnuCash bietet eine Freeware-Steuer-Lösung namens MyMicroBalance an, die sich gut bedienen lässt und die Ein- und Ausgaben auch grafisch verwertet, in der neuesten Version jetzt wohl auch in 3D. Die Steuer-Software zum Niedrigstpreis von 0,- Euro ist für den privaten Gebrauch gedacht, erlaubt aber ebenso das Haushalten im Ein-Mann-Betrieb ohne Probleme. Zwischen den verschiedenen Konten ist aber leider keine Umbuchung möglich, so ähnlich wie auch bei taxpool (zum Beispiel bei Computerbild hier), das ich zurzeit verwende. Ein Umbuchung zwischen den frei wählbaren Konten ist unnötig kompliziert, ansonsten ist taxpool das bisher beste Gratis-Programm zur Steuer, das ich kenne. Einfach, kostenlos, für Selbstständige, Freiberufler und kleine Betriebe, mit Buchungsliste, SuSa, EÜR, E/A, Kontenbuch und UstVA, also Umsatzsteuervoranmeldung mit ELSTER-Schnittstelle.

Ach, ja: Taxpool aktualisiert sich regelmäßig selbst. Ebenso kostenlos.

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