Sie müssen davon ausgehen, dass Sie bei einem Bewerbungsgespräch von Ihrem eventuellen künftigen Arbeitgeber nach Ihrem Gehaltswunsch gefragt werden. Deshalb kann es hilfreich sein, sich vorab mit diesem Punkt auseinanderzusetzen.
Für viele Bewerber ist dies der Angstpunkt in einem Bewerbungsgespräch. Gerade jemand, der schon längere Zeit arbeitslos war, hat Bedenken, hier eine Summe zu nennen, weil er befürchtet, eine zu hohe oder zu niedere Gehaltsvorstellung zu äußern.
Verlangt man zu viel, wird man möglicherweise sofort abgelehnt, verlangt man zu wenig, könnte das als mangelndes Selbstvertrauen gewertet werden. Hiergegen hilft nur rechtzeitiges Informieren. Zum Glück gibt es heute das Internet mit seinen vielen Foren, wo man nachfragen könnte.
Auch bei der Agentur für Arbeit könnte man nachfragen, um wenigstens annähernd eine Vorstellung des möglichen Gehalts zu bekommen. Es gibt auch Firmen, die individuelle Gehaltsprofile anfertigen, denn die Höhe des Gehaltes, das man fordern kann hängt auch mit der Art der Ausbildung und der Zeit der Berufserfahrung zusammen.
Letztendlich ist es aber die Entscheidung des Personalchefs, was er bezahlen kann. Es kursiert eine Liste im Internet mit derzeit üblichen durchschnittlichen Bruttogehältern. Diese können helfen, um selbst ein wenig zu wissen, wo man steht und welche Gehaltsvorstellungen realistisch sind.
Handelt es sich bei der ausgeschriebenen Position um eine Führungsposition, hat man als Bewerber relativ gute Karten, denn so eine Stelle zu besetzen ist für einen Personaler oft nicht so einfach. Hier kann man durchaus auch mal etwas pokern bei der Gehaltsvorstellung.
Auf dieser Webseite finden Sie ebenfalls einen Bericht über Gehaltsvorstellungen.
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