operatives und strategisches Management
Das Managing einer Firma oder eines Unternehmens ist prinzipiell in jeder Größenordnung gleich: Wichtig ist die wirksame Verknüpfung normativer, strategischer, aber auch der operativen Strategien. Was das für einen Unternehmer bedeutet…
Management richtig ansetzen: Normative Leitlinien setzen
Bevor operative oder strategische Ziele definiert werden können, muss die normative Struktur und Richtlinie für ein Unternehmen klar gesetzt sein. Wer seine Selbstständigkeit nicht rahmenwirksam beschreiben kann, wer als Manager und Unternehmer für seine Mitarbeiter keine Firmenethik
vorweisen kann, der verliert sich leicht auf dem Markt. Ein klar erkennbares Profil, gesetzt durch ein rational durchstrukturiertes Management, setzt Maßstäbe und motiviert Mitarbeiter wie auch Kunden durch die Identifikationsmöglichkeit.
Normatives Management as its Best
Normatives Management kann durchaus werbewirksam sein. Wie ein Symbol heftet sich eine normative Unternehmensstruktur an das Produkt oder die Leistung und fungiert fortan als Marketingstrategie erster Güte. Ein grünes Unternehmen (zum Beipiel bei greenjobs.de) begeistert seine Kunden ebenso wie seine Mitarbeiter zum Beispiel durch stringent durchgeführte Umweltpolitik trotz marktwirtschaftlicher Krise und wirbt so auf der Ebene des Managements mit dem fortschrittlichen Trend ethischer Umweltpolitik. Ein Finanzunternehmen setzt auf Sicherheit, lehnt große Wagnisse ab, um seine Kunden für sich zu gewinnen, und ermöglicht durch gezieltes normatives Management so seinen Mitarbeitern großen Spielraum für Eigeninitiative, wenn der Rahmen klar gesteckt ist. Das alles sind Grundvoraussetzungen des Managements, um strategisch und operativ darauf aufzubauen.
Operatives Management – zwischen den Normen und der Zukunftsplanung
“Normatives und strategisches Management gestaltet,
operatives Management lenkt die Unternehmungsentwicklung”, heißt es bei Knut Bleicher in “Das Konzept – Integriertes Management, Visionen – Missionen – Programme”, erschienen bei Campus Verlag und erhältlich bei Amazon. Das operative Management kümert sich dabei um die mittelfristige Durchsetzung strategischer Ziele mit dem Focus der Unternehmenseffizienz. Das operative Management darf nicht gegen die Unternehmensethik verstoßen, ein sozialer Verein zum Beispiel nicht mit unsozialen Mitteln seine Ziele erstreiten. Trotzdem ist die operative Aufgabe des Managements – im Hinblick auf die strategisch gesetzten Ziele! – so ökonomisch wie möglich vorzugehen.
Das strategische Element des Managements – Träumen Sie sich zum Ziel!
Wird das operative vom strategischen Management getrennt betrachtet, ist es dem Unternehmer möglich, seine strategischen Ziele freier zu entwickeln. Sicherlich dürfen sie nicht in Wolkenkuckucksheim angesiedelt sein, aber auf dem Weg zu realistischer Unternehmensführung ist es den Strategen im Management erlaubt, durch Brainstroming und Utopien zu einer optimistischen Markteinschätzung zu gelangen – oder anders gesagt: strategische Manager sollen auch träumen dürfen! Wer seine Aufgabe im Management immer durch die bremsenden Erfahrungen wirklichkeitsgetreuer Operationen begrenzt, gerät womöglich in den Strudel negativer Markteinschätzung und verliert die motivierende Kraft der Visionen. Auch als Manager eines Ein-Mann-Unternehmens sollten Sie deshalb sehen, dass sie die drei Achsen des Managements getrennt halten, um sich selbst keine Steine in den Weg zu denken.
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