Grand Resum | Die Arbeitswelt






         Gewerbe, Unternehmen und Arbeitnehmer

6. Mai 2011

Cloud Computing etabliert sich auf dem Markt

Filed under: Allgemein — Franzi @ 13:38
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Cloud Computing hat seine Kinderschuhe hinter sich gelassen. Vom Markt ist Cloud Computing heute nicht mehr wegzudenken, der Point of no Return ist lange übeschritten. Fertige, hundert Prozent verlässliche Lösungen bietet die Computing Cloud deshalb trotzdem noch nicht überall.

Cloud Computing als Anbietermarkt

Der Markt an Cloud Computing Produkten hat sich im Vergleich zum Cloud Vendor Benchmark 2010 völlig gewandelt. Von einer überschaubaren Anzahl von Anbietern ist er zu einer Vielzahl von Anbietern und Produkten angewachsen. Kaum ein Problem, für das es keine Cloud-Lösung mehr gibt. Die Anbieter kommen den Anwendern nun auch immer mehr entgegen, indem sie ihr Angebot spezifizieren und als Marke für spezielle Cloud-Produkte oder -Lösungen stehen. Allein für Cloud-Technologien wird demnach in diesem Jahr ein Investitionsvolumen von rund 670 Millionen Euro erwartet. In Sachen Cloud-Services dominiert Software as a Service (SaaS) den Computing-Markt.

Cloud Computing in seiner Vielfalt noch kompatibel?

Die Komplexität der Cloud-Computing-Produktpalette steigt, was natürlich auch vermehrt für Kombinationsmöglichkeiten und -probleme steht. Kompatibilitätsmodi müssen gesucht und gefunden werden, Schnittstellen optimiert werden und Kunden gezielt informiert und geschult werden. Dabei differenziere sich der Markt immer mehr in Cloud-Services- und Cloud-Architektur-Design bzw. Technologien, schreibt beispielsweise silicon.de.

Cloud Computing noch immer in der Entwicklungsphase

Gerade die wachsende Vielfalt stellt die Nutzer der Computing Services allerdings auch vor Unsicherheiten. Anwender sollten genau hinsehen, wenn es um Datensicherheiten und Kundenservice ginge. Aber auch ein großer Anbietername kann da mit Verschleierungen und Verzögerungstaktiken Probleme totschweigen wollen. Dennoch lohnt es sich, nach Abwägen von Risiken und Nutzen, ins Cloud Computing zu investieren. Einen ausführlichen Marktüberblick liefert die Experton Group hier.

21. Februar 2011

Xing ruft zum Smartmob auf: Unternehmen würdigen auf der CeBit

Filed under: Allgemein — Franzi @ 11:57
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Mein Xing-Newsletter hat mich mal richtig überrascht, wurde ich doch zu einem Event der anderen Art eingeladen: Einem Smartmob! Was der moderne Begriff des kommunikationstechnologischen Widerstands mit der CeBit im März zu tun hat und wie es überhaupt zu solchen sinnhaften Flashmobs kommt? Lassen Sie mich zu Ihrer Aufklärung beitragen…

Xing, die CeBit und Samrtmobs

Xing ist nicht allein eine Plattform, es ist Netzwerk, es ist Teil der Cloud, es ist ein wenig Teil des Lebenszyklus im Sinne von Arbeit suchen und gefunden werden. Vor allem ist Xing als Netzwerk aber Teil der Cloud, in der wir uns auf virtuellen Plattformen treffen, um Daten abzugleichen. Wie in diesem Fall. Mit der Einladung zum Event “Leben und arbeiten in der Cloud. Virtuell und ganz real” lädt der Freiberufler Projektmarkt (link) zum Smartmobbing auf der CeBit in Hannover, vom 01.03.05.03.2011, besser gesagt virtuell und in Hannover, ein. Die geplanten Smartmobs auf der CeBit Hannover sind dabei aber nicht die ersten humorvollen Samrtmobs, die diese Gruppe schon initiierte. Dabei geht es ihnen auch darum, das “Potential der gerichteten Energie eines Cloudster Schwarms” zu demonstrieren, also die Kraft der modernen Kommunikationsmittel zu zeigen.

CeBit-Smartmob zur Unternehmenswürdigung

Bei den Smartmobs, die auf der CeBit in Hannover (Startseite) stattfinden sollen, handelt es sich nicht um Protestbewegungen. Als moderne Form des Protestes sind Smartmobs die sinnhafte Alternative zu den meist lustigen und überraschenden Flashmobs, bei denen spontan per Netzwerk viele Menschen zu abstrusen Handlungen zusammen kommen, zum Beispiel zu einem verabredeten Termin als Clown kostümiert durch die Fußgängerzone zu spazieren oder zur Mittagspause an einem bestimmten Ort Tango zu tanzen. Den Freelancern auf Xing geht es aber um das würdigende Hervorheben neuester Technologien, die auf der CeBit an den Ständen der Aussteller vorgestellt werden. Noch werden Vorschläge gesammelt und gebündelt, spontan wird dann per Networking bekanntgegeben, an welchem Stand der CeBit die unerkannten Teilnehmer abrupt stehen bleiben und applaudieren oder Flyer abgeworfen werden. Auch andere Ideen zum Smartmobben können mitgeteilt werden.

Wer am  CeBit-Smartmobbing teilnehmen möchte, muss sich unter Xing kostenlos anmelden (hier) und auf eine Einladung zum Event hoffen. Oder seine vorhandenen Kontakte fragen, ob sie unter den Eingeladenen sind, dann kann das Netz so richtig werken!

12. November 2010

Cloud Computing als Risikomanagement

Filed under: Auf eigenen Beinen — Franzi @ 10:39
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Risikomanagement in einem kleinen bis mittelständischen Unternehmen ist an den Sicherheitsmaßnahmen großer Unternehmen zu orientieren. Welche IT-Lösungen für welche Art von Katastrophe geeignet sind und welche Vorteile Cloud Computing dabei bietet…

Katastrophenschutz in kleinen und mittelständischen Unternehmen

Wer ein Geschäft betreibt, muss sich über seine Risiken im Klaren sein. Neben einer möglichst systematischen Risikomanagementbetrachtung müssen daher in Form eines Businessplans Lösungen für die Problemfelder erarbeitet und bereitgestellt werden. Auch Selbstständigkeit birgt Risiken, die den Unternehmer ohne vorbereitendes Risikomanagement schnell zu Fall bringen können. In diesem Artikel geht es mir um IT-Probleme, also Ausfall oder Diebstahl der Hard- und/oder Software.  Was passiert Ihnen denn, wenn Ihr Computer von heut auf morgen streikt oder gar zerstört oder geklaut wird? Haben SIe noch Zugriff auf Ihre Daten? Auf Ihre Aufträge? Auf Kundendaten?

Risikomanagement-Lösungen: betriebsintern oder per Cloud Computing?

Gehen wir davon aus, dass Sie selbstsändiger Einzelunternehmer ohne Anbindung an das Cloud Computing mit seiner SaaS, IaaS und so weiter sind, dann unterliegt es Ihrer Verantwortung zu wissen, ob und wo ein sofort einsatzfähig zu machender Ersatzrechner zur Verfügung steht. Kümmern Sie sich regelmäßig um seine Aktualisierung und die schnelle Einsetzbarkeit. Ohne Cloud-Server und SaaS-Computing-Lösungen gilt außerdem im Risikomanagement: BackUps müssen regelmäßig erstellt und an einem externn Ort untergebracht werden. Ein zweiter Computer nutzt übrigens nichts, wenn er nach einem Crash oder Einbruch nicht auffindbar, ebenso gestohlen oder mit einem vergessen wordenen Passwort geschützt ist. Der Supergau des Unternehmers sollte eingespielte und einfach zu durchlaufende Handlungsmsuter erfordern, keine IT-Spezialkenntnisse! Einen Zweitcomputer benötigen Sie übrigens auch bei Einsatz von Cloud Computing-Lösungen.

Vorteile des Cloud Computings für das Risikomanagement

Als Risikomanagement-bewusster Unternehmer fertigen Sie regelmäßig BackUps Ihrer Datenspeicher und Software-Lösungen an. Diese verwahren sie in erreichbarer Nähe, aber unabhängig von den Originalen, damit bei einem Hochwasser-/Unwetterschaden oder Einbruch-Diebstahl nicht auch die Sicherungskopien dahin sind. Mehr Tippss und Infos dau finden sich im Mittelstandwiki. Bei großen Datenmengen führt das zu einem erheblichen Mehraufwand, der Ihnen durch den Einsatz von Mietsoftware im Rahmen des Cloud Computings erspart bleibt! Im Cloud Computing mieten Sie externen Datenspeicher und externe Serverleistung, sowie externe Adiministration Ihrer Software-Lösungen an, die weder geklaut noch einfach zerstört werden können. Im Falle eines Crashs Ihres Cloud Computing-Anbieters haftet selbstverständlich dessen Versicherung für Ihnen entstehende Schäden. (Sehen Sie sich dazu unbedingt vor Vertragsabschluss die AGB an!) Cloud Computing bedeutet Risikomanagement aktiv!

5. November 2010

Cloud Computing: ERP II-Systeme oder serviceorientierte Architektur

Filed under: Allgemein — Franzi @ 13:22
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Cloud Computing-Lösungen sind vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen interessant. ERP-Anwendungssysteme zählten bisher nicht zu den Softwaresystemen für die Kleinen. Mit der SaaS (Software as a Sevice)  in der Computing Cloud wird das anders. Ich stelle vor: ERP Generation II oder auch “Serviceorientierte Architektur” genannt.

ERP – Was ist das eigentlich?

ERP steht für Enterprise Ressource Planning, ist also eine komplexe Anwendungssoftware zur Ressourcenplanung des gesamten Unternehmens. Darunter fallen Datenbanken, Benutzeroberflächen und Betriebssysteme. Teilbereiche der großunternehmerischen  ERP-Software sind zum Beispiel Materialwirtschaft, Beschaffung, Lagerhaltung, Disposition (Wirtschaft), Bewertung (Rechnungswesen), Produktion, Finanzwesen, Rechnungswesen, Controlling, Personalwirtschaft, Forschung und Entwicklung, Verkäufer, Marketing, Stammdaten und vieles mehr. Kleine und mittelständische Unternehmen setzen vielmehr auf die günstigere Mietsoftware des Cloud Computing und nutzen dabei branchenspezifische Anbieter. Das reduziert die Komplexität der Software-Einführung enorm.

Beispiele kommerzieller ERPs im Rahmen des Cloud Computing

Browserbasierte ERP-Software-Pakete bieten vor allem SAP und Oracle. SAPs ERP bietet ebenso wie die Oracle E-Business Suite die Möglichkeit eines kompakten Vorgehens bei der Einführung unter Reduktion der Parametrisierung auf die wesentlichen benötigten Anwendungen. Wegen ihrer komplexen, stark integrierten und an viele Branchen anpassbaren universellen Charaktere jedoch eignen sich diese beiden ERP-Anwendungen besonders für expansionsfreudige Unternehmer, die in der Software-Lösung flexibel bleiben wollen. Zukunftsorientiert denkend muss gewährleistet bleiben, dass eine spätere Umgestaltungen der Unternehmensstruktur im Cloud Computing innerhalb des vorhanden ERPs möglich bleiben muss und ein komplizierter Wechsel der Mietsoftware umgangen werden kann. Denn der Ausstieg bzw. Wechsel der ansonsten so empfehlenswerten Saas-Lösung im Cloud Computing kann vor Kompatibilitäts-Probleme stellen!

Alternative: Freie ERP-Systeme im Cloud Computing

Freie ERP-Systeme sind  durchaus konkurrenzfähig, allerdings sollte der Unternehmer besonderes Augenmerk auf Fragen der Haftung legen.Weiterentwicklung, Wartung und Service müssen gewährleistet sein, was eine gut geschulte IT voraussetzt. Freie ERP-Systeme bieten aber durch die Offenlegung des Quellcodes größtmögliche Unabhängigkeit und Möglichkeiten persönlicher Spezialisierungen! Das ERP-System Nuclos der Firma Novabit bietet beispielsweise die Möglichkeit, selbst geschäftsprozessorientierte Anwendungen auch ohne große Programmierkenntnisse zu entwickeln. Die erzeugten Applikationen, Nuclets genannt, lassen sich einfach ex- und importieren und können damit auch zwischen Anwendern ausgetauscht werden. Eine ganze Liste frei verfügbarer ERPs bietet Wikipedia unter diesem link an.

27. Oktober 2010

Werkstatt42 – Projektmanagement einfach in der Computing Cloud

Filed under: Allgemein — Franzi @ 13:17
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Cloud Computing erleichtert uns das Leben. Mieten statt Kaufen, benutzen statt aktualisieren, gewinnen statt administrieren: SaaS oder Software as a Service ist aber auch oft auch noch kostenlos! Womit haben wir das verdient…?

Projektmanagement á la Cloud Computing: kostenlos zu testen und einfach zu bedienen!

Hab ich grad entdeckt, ist super praktisch: Werkstatt42 ist ein “Webdienst zum Projektmanagement” (heise), der als Software as a Service (SaaS) angeboten wird. Werkstatt42 verwaltet Dateien, Aufgaben, bietet Foren und (beruflich zu nutzende Intranet-)Chats, Gruppenkalender und Whiteboards und wer richtig Chef sein will kann damit auch Zeiterfassung spielen. Der Hersteller selbst bewirbt außerdem ein einfaches Baukastensystem, mit dem Erweiterungen vielfältig, jederzeit und natürlich ganz einfach möglich sind. Mir hat die Testversion der Werkstatt42 aber erstmal gereicht. Cloud Computing at ist Best!

Vorteile browserbasierter Projektmanagementsoftware

Werkstatt42 ist eine Groupware, die einen Echtzeit-Zugriff von mehreren festgelegten Personen auf einen Datenpool ermöglicht. Wer sich traut, oder besser: dem Entwicklerteam, seine Daten in die Computing Cloud hoch zu laden, der kann darauf von überall zugreifen. Einen vergessenen Terminkalender gibt es seit Cloud Computing nicht mehr, eine daheim gelassene Akte ist Schnee von gestern. Laden Sie Ihren Arbeitsplatz auf der ganzen Welt und teilen Sie einen Terminkalender mit Kollegen. Sie werden sehen: Die neugewonnen Freiheit des Projektmanagements per Cloud Computing hat auch Ihre Nachteile: Sie werden für einen echten Urlaub ab sofort ein Fleckchen Erde ohne Internetanschluss finden müssen!

Cloud Computing: Open Source-Alternative zur Werkstatt42?

Cloud Computing ermöglicht arbeiten unkompliziert und von überall. Werkstatt42 wird selbstverständlich vom Anbieter aktualisiert und administriert und steht deshalb eigentlich uneingeschränkt zur Verfügung. Besser im Rahmen des Projektmanagements im Cloud Computing fand ich übrigens nur noch “OpenProj 1.4″ als Open-Source-Alternative zum Riesenprojekt “Microsoft Project”, das sogar mit ähnlichem Funktionsumfang daherkommt, aber absolut kostenlos ist! Download bei heise.de!

21. Oktober 2010

Vorsicht Cloud Computing: Probleme beim Ausstieg aus der Computing Cloud

Filed under: Allgemein — Franzi @ 11:52
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Cloud Computing revolutioniert den Softwaremarkt und bietet gerade kleinen und mittleren Unternehmen immenses Einsparpotenzial. Aber blindes Vertrauen in die Anbieter ist niemals gut. Und auch bei seriösen Anbietern ist an die Risiken nach einem Ausstieg zu denken!

Cloud Computing als Vorteil

Cloud Computing ermöglicht flexible Nutzung und eine detaillgetreue Abrechnung von Rechnerleistung, Datenspeicher und Anwendungen. Wer SaaS (Software as a Service) mietet, zahlt nur, was er braucht und kann Administration, Optmierung und auch die Wartung getrost dem Anbieter überlassen. Kleine und mittelständische Unternehmen sparen sich eine ganze IT-Abteilung bzw. ihren Adminstrator. Das Risiko sich bei Investitionen zu verkalkulieren, reduziert sich, wenn nur dann gezahlt wird, wenn etwas benötigt wird.Wenn nur kurzfristig Spitzenleistungen verfügbar sein müssen, bietet sich das Cloud Computing wirklich an. Um andere Risiken zu minimieren, wird Datensicherheit bei vielen Abietern inzwischen ganz groß geschrieben. Große Anbieter wie  Amazon und Salesforce.com haben ihre Cloud Computing-Plattformen inzwischen miteinander verzahnt, wodurch Sie als Kunde Zugriff auf eine ganze Reihe neuer Anwendungen haben. Auch lassen sich die gemieteten Anwendungen des Cloud Computing oft schneller und einfacher einführen, heißt es in einem Artikel des Manager-Magazin.

Welche Risiken birgt aber die Computing Cloud?

Aber Vorsicht: Mancher Vorteil gereicht dem Anwender aber auch irgendwann zum Nachteil. Sind Unternehmen erst einmal Kunde der SaaS des Cloud Computing Marktes geworden, entsteht ganz schnell das Risiko  einer gewissen Abhängigkeit von der Computing Cloud! Nicht immer ist es nämlich so einfach, einmal implementierte Daten aus einer gemieteten Software in eine andere zu übertragen. Zumal das Unternehmen vorher an administrativer Leistung gespart hatte – oder die IT sogar vollständig abgeschafft. Vorsicht auch bei geschäftstechnisch dringend benötigten Daten: Offenbar sind die Cloud Anbieter selbst dem Ansturm an Bedarfsnachfragen nicht immer gewachsen, sodass zu Spitzenzeiten auch das Computing in der Cloud versage. Sensible Daten sollten aufgrund dieses Risikos – und wegen der Datensicherheit! – doch besser nicht ausgelagert werden.

Wie kann Problemen des Cloud Computing vorgebeugt werden?

Wenn Sie auf der Suche nach einer Mietsoftware sind, versuchen Sie eine möglichst kompatible Lösung zu finden. Je spezieller die Software, desto schwerer wird es, eine Alternative zu finden, sollte ein Wechsel nötig werden. Die eigenen administrativen Fähigkeiten dürfen auch nicht vollständig einrosten, verlassen Sie sich nie zu sehr auf den Service des Cloud Computing Anbieters. Auch sollten Sie bei der Wahl die Standfestigkeit des anbietenden Cloud Computing Unternehmens prüfen. Existiert dieses Unternehmen auch die nächsten Jahre noch oder könnte es sich um eine Seifenblase kurzzeitigen Erfolgs handeln? Sicher sein können Sie sich bei SaaS-Riesen wie Salesforce.com oder SAP, die in zwei bis drei Jahren ihre Software-Lösungen als SaaS in der Computing Cloud dem Mittelstand eröffnen wollen.

Sicherheitslösungen sollten Sie möglichst genau unter die Lupe nehmen und vielleicht erfragen Sie bei einem bekannten anderen Kunden eines Cloud Computing Anbieters einfach mal ganz freundlich die Stabilität der Leistung der Cloud Server. So können wir uns gegenseitig vor schlimmen Folgen bewahren und dafür sorgen, dass Anbieter ihr Bestes geben müssen, wenn wir als Nutzer uns vernetzen!

6. September 2010

Buchhaltung aus der Computing Cloud: Scopevisios Firmenbuchhaltung online

Filed under: Auf eigenen Beinen — Franzi @ 08:53
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Finanzbuchhaltung online dem Buchhalter zur Verfügung stellen, Steuerdaten automatisch in ELSTER einfügen: Die neue Welt des Cloud Computing bietet Selbstständige ungeahnte Möglichkeiten schon durch Mietsoftware, aber für Freiberufler, Kleinunternehmer und Selbstständige nun auch kostenlos von Scopevisio. Die Gründer der GWI AG haben unter dem neuen Namen Scopevisio einen millionenschweren Pionierangriff auf Cloud-Computing-Riesen wie Lexware oder Sage KHK vor. Was von Scopevisios Buchhaltungssoftware zu halten ist…

Pusteblume oder Leuchtturm? © flickr / marfis75Cloud Computing: Scopevisios Buchhaltung als “Software as a Service” (SaaS)

Buchhaltung ist unangenehm, wenn man als Kleinunternehmer oder Selbstständiger mit Aufträgen beschäftigt ist. Unangenehm, aber notwendig. Was dem Privatmann die Steuererklärungssoftware ELSTER der Finanzämter ist, sucht der selbstständige Freiberufler ebenso wie der Kleinunternehmer noch für einen zahlbaren Preis. Gerade bei Buchhaltungs- und Steuersachen sind die mit dauernden Updates verbundenen Kosten ein echtes Problem. Eine online nutzbare Mietversion einer funktionierenden Software als SaaS wäre daher absolut wünschenswert. Ob Scopevisios Finanzbuchhaltungs-Software (FiBu) das bieten kann?

Welche Vorteile bietet Scopevisios Buchhaltung via Cloud Computing?

Online Buchhaltung als SaaS im Rahmen des modernen Cloud Computings bietet den großen Vorteil administrativer Begleitung durch den Anbieter bzw. Hersteller. Im Falle der Finanzbuchhaltungssoftware von Scopevisio bedeutet das nicht nur Einsparungen für alle Kleinunternehmer und Freiberufler, die sich die teuren Updates zur meist selbst schon teuren Steuer- und Buchhaltungssoftware nicht leisten können oder wollen. Scopevisio bietet erstmalig eine millionenschwere Finanzsoftware kostenlos für alle Freiberufler, Selbstständige und Kleinunternehmer an!  Und nebenherbietet Scopevisios FiBu auch noch die Möglichkeit des frühen Zugriffs des eigenen Steuerberaters auf die sozusagen transzendierten Daten. Außerdem soll laut Scopevisio die Finanzbuchhaltungssoftware auf das Steuerprogramm ELSTER optimiert sein und automatisch die Aufstellung der Umsatz- und Vorsteuer an ELSTER weiterleiten!

Was ist von Scopevisios kostenloser Software-Attacke zu halten?

Scopevisio ist kein Unbekannter, dahinter stecken die Millionen aus dem Transakt der GWI 2004 an die Agfa-Gevaert-Gruppe. Nun steckten die Gründer der GWI AG einige der damit verdienten 350 Millionen Euro in das Cloud-Startup Scopevisio. Allein in die Entwicklung der Finanzbuchhaltungssoftware investierten sie 30 Millionen – und das ist sie auch wert! Die fertige FiBu ließ Scopevisio durch PriceWaterhouse Coopers testieren und verspricht, dass von Anfang der Entwicklung an die Benutzerfreundlichkeit im Vordergrund gestanden hätte. Kostenlos ist die Buchhaltungssoftware deshalb nur für Kleinunternehmer, Selbstständige und Freiberufler, von Großaufträgen versprechen sich die Gründer der Scopevisio den Millionengewinn. Nebenher bieten Scopevisio deshalbUnternehmenssoftware, Buchhaltungssoftware, CRM-Software und Projektmanagementsoftware an.
Mein Fazit: Das Angebot der gratis Nutzung der Scopevisio Buchhaltungssoftware bezieht sich auf eine Firma, zwei User und impliziert 2.500 Vorgänge und Stammdaten. Die Funktionen lassen sich ganz einfach im Scopevisio Shop erweitern, so einfach wie der Erwerb einer App. Dort gibt es zusätzlichen Speicher, Lizenzen für weitere Nutzer und andere Business-Apps ab monatlich 99 Cent zur Miete. Ich meine: Scopevisio bietet SaaS as its best! [Bild © marfis75 / flickr]

s FiBu

29. August 2010

Cloud Computing: IaaS, PaaS und SaaS

Filed under: Allgemein — Franzi @ 10:34
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Nach dem Scheitern von ASP (Active Server Pages), dem Microsoft Nachfolger für SSI (Server Side Includes), wird eifrig an dem Cloud Computing genannten neuen Distributionssystem gearbeitet. Die Coputing Cloud verfügt dabei über eine Aufteilung in drei Ebenen: abstrahierte IT-Infrastrukturen,Programmierumgebungenfertige und Programmpakete, die dynamisch an den Bedarf angepasst über Netzwerk zur Verfügung stehen. Diese drei Ebenen des Cloud Computing werden auch IaaS, PaaS und SaaS genannt.

Cloud Computing begins: IaaS

2009 - The Year of the CloudInfrastructure as a Service heißt das Server-Mietmodell der Computing Cloud. Anstelle des klimatisierten Kellers voll riesiger Server werden Server nur für Spitzenauslastungen gemietet. Dadurch bietet das Cloud Computing mit IaaS die Möglichkeit bezüglich der Rechnerleistung und Auslastung vollkommen flexibel zu arbeiten und nur genutzte Kapazitäten auch zu bezahlen. IaaS bietet sich unter anderem an beim Expandieren oder für kurzfristige Auftragsauslastung. Nachteil für Endbenutzer wäre die Administration, die unter IaaS dem Kunden obliegt. Ein weiterer Ansatz des IaaS in der Computing Cloud ist unter anderem die High Performance Computer as a Service, HPCaaS genannte, Marktlücke, die nun definiert und bebaut wird. Erfolgreichster Großanbieter ist in all den IaaS-Bereichen sicherlich Amazon Web Service, kurz AWS.

Cloud Computing as its best: PaaS

Eine Ebene höher stellt Cloud Computing Programmierumgebungen zur Verfügung – Platform as a Service, kurz PaaS. Unter PaaS versteht man also eine administrierte Benutzerumgebung, die virtuell Serverkapazität und vorformatierte Entwicklungs-Oberflächen sowie integrierte Laufzeitumgebungen bereitstellt. IT-Entwicklungen werden in diesem Teil des Cloud Computing gehostet und zu Testzwecken freigegeben. Auch Datenbanken und Application Server finden sich in der PaaS-Ebene der Computing Cloud. Der Umfang des Service bezüglich Administration und ähnlichem ist dabei vertragabhängig verschieden. Die Google App Engine ist ein bekanntes Beispiel.

Cloud Computing kundenfreundlich: SaaS

Unter dem Namen SaaS stellt die Computing Cloud nun Programme fertig zur Verfügung. Software as a Service beinhaltet dabei die Entwicklung und administrative Begleitung des Programms durch den Anbieter, Kunden erwerben mit SaaS den Zugriff auf auf dem fremden Server installierte Programmpakete. Es gibt im Cloud Computing natürlich auch exklusive Möglichkeiten eines SaaS-Dienstes auf einem Firmenrechner oder hybride Lösungen, die den Austausch und die Nutzung weiterer Cloud-Computing-Produkte nicht ausschließen. Wegen des Transfers von gegebenfalls sensiblen Daten in der Computing Cloud ist SaaS aber nicht allein kundenfreundlich, sondern auch problematisch zu nennen.

Cloud Computing und das Rätsel um XaaS

XaaS oder EaaS genannt wird der Ansatz im Cloud Computing, alles (X oder Everything) as a Service zur Verfügung zu stellen. Gemeint sind damit neben datenverarbeitungsstarken Rechnern oder ganzer Rechenzentren letztlich sogar menschliche Ressourcen, wenn beim HuaaS (Humans as a Service) online menschliche Arbeitskraft on demand zur Verfügung gestellt wird. Genutzt wird dieser Service vor allem im Bereich einfacher Tätigkeiten, die Computer bisher nicht oder nur fehlerhaft beherrschen, zum Beipiel Bilderkennung. In Deutschland überwiegt aber wohl derzeit noch die Scheu vor dem Neuen, wie der Spiegel über Cloud Computing berichtet. [Bild © flickr / basicgov]

20. August 2010

SaaS: Cloud Computing Lösungen und ihre Probleme

Filed under: Allgemein — Franzi @ 08:59
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Wer sich eine Vollversion oder sogar ein Paket von Programmen nicht einfach kaufen möchte, hat heute die Möglichkeit, am sogenannten Cloud Computing teilzuhaben und bereitgestellte Programmpakete gebührenpflichtig zu nutzen. Service on demand oder Software as a Service, kurz SaaS wird das Software-Distributions-Modell genannt. Einige Vor- und Nachteile hat natürlich auch dieses Geschäftsmodell für den Kunden.

SaaS: Programm-Distributions-Services

Computing CloudSaaS ist eine Ebene der Computing Cloud, über die ich auch einen einleitenden Artikel verfasst habe. SaaS stellt dabei die reine User-Ebene dar, bei der fertige Programme auf sich selbst administrierenden Servern zur Verfügung gestellt werden. Der Kunde wählt bei SaaS nur noch die private Anwendung, die sich rein auf seine Firma erstreckt, eine hybride Form mit der Möglichkeit, weitere Programmdienste online zu nutzen, oder er entscheidet sich dafür, SaaS direkt im Netz zu nutzen. Im Gegensatz zum Software-Kauf, bei dem mit der Lizenz nur die reine Nutzung erworben wird und der Benutzer selbst für die Wartung und Betreuung zuständig ist (zum Beispiel Updaten oder Neuinstallieren bei Fehlern, aber auch die Programmumgebung, also der private Rechner, der abstürzen kann), beinhaltet SaaS den Service rund um das Paket. Dafür wird dann nur noch ein minimal ausgestattetets Endgerät nötig, weil auch der Festplattenspeicherunter SaaS nicht mit der Installation belastet wird. Nur internetfähig muss das Gerät sein.

SaaS – wer bietet was?

Google ist natürlich ganz groß dabei. Google-Mail und -Wetterdienste sind nur die bekanntesten Beispiele für SaaS-Lösungen. Aber auch Software-Riesen wie SAP setzen laut heise-online (c’t)  inzwischen auf die SaaS-Mietsoftware. Der größte Vorteil laut der c’t ist bei SaaS übrigens, dass nie wieder installiert werden müsse (Artikel-link). Etliche Programme, darunter auch Microsoft-Rieses Office, existieren als SaaS demnach wohl auch noch kostenlos in der Computing Cloud, allerdings als beta-Version. Fehlen tun unter SaaS die bei ASP (Application Service Provider) zum Scheitern führenden Individual-Lösungen. Auf Programm-Anpassungen muss bei SaaS also weitestgehend verzichtet werden. Im Gegensatz zum gescheiterten ASP bietet SaaS dagegen eine gut kombinierbare Anzahl standartisierter Lösungen an und vermeidet damit die Vervielfältigung problembehafteter Individuallösungen. Dazu mehr findet sich bei pcwelt. (more…)

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