Vorsicht Cloud Computing: Probleme beim Ausstieg aus der Computing Cloud
Cloud Computing revolutioniert den Softwaremarkt und bietet gerade kleinen und mittleren Unternehmen immenses Einsparpotenzial. Aber blindes Vertrauen in die Anbieter ist niemals gut. Und auch bei seriösen Anbietern ist an die Risiken nach einem Ausstieg zu denken!
Cloud Computing als Vorteil
Cloud Computing ermöglicht flexible Nutzung und eine detaillgetreue Abrechnung von Rechnerleistung, Datenspeicher und Anwendungen. Wer SaaS (Software as a Service) mietet, zahlt nur, was er braucht und kann Administration, Optmierung und auch die Wartung getrost dem Anbieter überlassen. Kleine und mittelständische Unternehmen sparen sich eine ganze IT-Abteilung bzw. ihren Adminstrator. Das Risiko sich bei Investitionen zu verkalkulieren, reduziert sich, wenn nur dann gezahlt wird, wenn etwas benötigt wird.Wenn nur kurzfristig Spitzenleistungen verfügbar sein müssen, bietet sich das Cloud Computing wirklich an. Um andere Risiken zu minimieren, wird Datensicherheit bei vielen Abietern inzwischen ganz groß geschrieben. Große Anbieter wie Amazon und Salesforce.com haben ihre Cloud Computing-Plattformen inzwischen miteinander verzahnt, wodurch Sie als Kunde Zugriff auf eine ganze Reihe neuer Anwendungen haben. Auch lassen sich die gemieteten Anwendungen des Cloud Computing oft schneller und einfacher einführen, heißt es in einem Artikel des Manager-Magazin.
Welche Risiken birgt aber die Computing Cloud?
Aber Vorsicht: Mancher Vorteil gereicht dem Anwender aber auch irgendwann zum Nachteil. Sind Unternehmen erst einmal Kunde der SaaS des Cloud Computing Marktes geworden, entsteht ganz schnell das Risiko einer gewissen Abhängigkeit von der Computing Cloud! Nicht immer ist es nämlich so einfach, einmal implementierte Daten aus einer gemieteten Software in eine andere zu übertragen. Zumal das Unternehmen vorher an administrativer Leistung gespart hatte – oder die IT sogar vollständig abgeschafft. Vorsicht auch bei geschäftstechnisch dringend benötigten Daten: Offenbar sind die Cloud Anbieter selbst dem Ansturm an Bedarfsnachfragen nicht immer gewachsen, sodass zu Spitzenzeiten auch das Computing in der Cloud versage. Sensible Daten sollten aufgrund dieses Risikos – und wegen der Datensicherheit! – doch besser nicht ausgelagert werden.
Wie kann Problemen des Cloud Computing vorgebeugt werden?
Wenn Sie auf der Suche nach einer Mietsoftware sind, versuchen Sie eine möglichst kompatible Lösung zu finden. Je spezieller die Software, desto schwerer wird es, eine Alternative zu finden, sollte ein Wechsel nötig werden. Die eigenen administrativen Fähigkeiten dürfen auch nicht vollständig einrosten, verlassen Sie sich nie zu sehr auf den Service des Cloud Computing Anbieters. Auch sollten Sie bei der Wahl die Standfestigkeit des anbietenden Cloud Computing Unternehmens prüfen. Existiert dieses Unternehmen auch die nächsten Jahre noch oder könnte es sich um eine Seifenblase kurzzeitigen Erfolgs handeln? Sicher sein können Sie sich bei SaaS-Riesen wie Salesforce.com oder SAP, die in zwei bis drei Jahren ihre Software-Lösungen als SaaS in der Computing Cloud dem Mittelstand eröffnen wollen.
Sicherheitslösungen sollten Sie möglichst genau unter die Lupe nehmen und vielleicht erfragen Sie bei einem bekannten anderen Kunden eines Cloud Computing Anbieters einfach mal ganz freundlich die Stabilität der Leistung der Cloud Server. So können wir uns gegenseitig vor schlimmen Folgen bewahren und dafür sorgen, dass Anbieter ihr Bestes geben müssen, wenn wir als Nutzer uns vernetzen!